Psychomotorische Praxis nach Bernard Aucouturier

 

Die Psychomotorische Praxis Aucouturier ist ein non- direktiver Therapieansatz (nicht mit laissez faire zu verwechseln), der über den Körper arbeitet. Die Therapeutin bietet sich als Projektionsfläche für die Themen und individuellen Ausdrucksformen (somatische Expressivität ) des Kindes an, sodass das Kind wiederum über seinen Körper neue positive Erfahrungen machen kann, und sich diese dann im Körper einschreiben.

Die Haltung des Psychomotorikers dem Kind gegenüber ist eine wertfrei annehmende, empathische. Wir gehen davon aus, dass der Mensch/ das Kind über eine individuelles, ganz eigenes Erfahrungsspektrum verfügt, welches ihn zu dem geformt hat, was er heute ist. Und in dieser Einzigartigkeit begegnen wir ihm mit allem Respekt, und sind uns unserer eigenen Empfindungen (Gegenübertragungen) gewahr, ebenso wie den Projektionen und Übertragungen die uns vom Kind entgegengebracht werden.  

Der Weg auf dem wir die Kinder begleiten geht über die „Lust am Handeln,       hin zur Lust am Denken“, und führt mehr und mehr hin zu den Fähigkeiten der

Dezentrierung, Kommunikation und Symbolisierung.

Die Psychomotorikstunde