Die Therapiestunde ist gegliedert in die verschiedenen Phasen, die sich auch räumlich in den verschiedenen Bereichen abspielen.

Nach der Begrüßung beginnen die Kinder meist in der Phase der motorischen Expressivität mit dem Umwerfen des Turmes. Hierbei können sie ihre Spannungen abreagieren. Durch das Zerstören der vorgegebenen Struktur im Außen kann etwas Neues entstehen. Oft folgen auf diese erste Phase die Spiele im Bereich der Sensomotorik wie Klettern, Fallen, Springen etc. die sogenannten Spiele der tiefgreifenden Rückversicherung. Bilder die dabei auftauchen, können dann im symbolischen Spiel zum Ausdruck gebracht werden. Meist gehen diese dann über in Rollenspiele, bzw. die Spiele vermischen sich. Diese Phase berücksichtigt alle vorher beschriebenen Prinzipien/ Themen  und nimmt auch zeitlich 2/3 der Stunde ein.

Im letzten Drittel der Stunde wird dann übergeleitet in den Bereich der Repräsentation, mit den verschiedenen Materialien, wie Knete, Holzbausteine, Material zum Malen an der Tafel oder auf dem Blatt. Hier kann das Kind Distanz nehmen zu seinem tonisch-emotionalen Erleben, kann sich dezentrieren indem es Ausdrucksformen und Worte findet für seine Bilder.

 

Der Abschied findet wieder in der Begrüßungsecke statt, und fasst nochmal die Bilder/ Themen der Stunde zusammen, und baut eine Brücke zur nächsten Stunde. Dies entweder mit Worten oder mit einem „Eintrittsticket“  für die nächste Therapiesitzung.

 

Skizze des Therapieraumes